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Das Kernstück der Museumsanlage ist die 800 qm
große Ausstellungshalle. Hier stehen ca. 45 Wind-
und Wassermühlenmodelle aus aller Herren Länder.
Sie sind naturgetreu und maßstabsgerecht den Orginalen
in allen Einzelheiten verkleinert nachgebaut. In einem
ihrer Eigenart entsprechenden Gebäude haben sie
ihren Platz gefunden, als Zeugen eines unwiderbringlichen
Zeitabschnitts menschlichen Seins und Tuns, der wieder
gegenwärtig zu werden scheint, wenn sich die Mühlenflügel
drehen und Aufschluß geben über Funktion
und Arbeitsweise der ältesten Maschine der Menschheit.
Jedes Modell stellt ein kleines Kunstwerk dar. Sei es
die "Moulin de la Galette" vom Montmarte in Paris oder
die Mühle von "La Mancha" aus Spanien, gegen
deren Flügel der legendäre Don Quichotte vergeblich
gekämpft haben soll. Sie alle sind Zeugen einer
kulturhistorischen Epoche, deren Ende schon lange begonnen
hat. Neben den Miniaturen ergänzen alte Müllerutensilien,
Zeichnungen, Fotos und Pläne sowie ein orginaler
Mahlgang einer Ölmühle die Ausstellung. |
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